Wohnprojekt Stern

Wohngemeinschaft Stern – Ein Sozialprojekt der Pfarrei Geschrieben am

Am Freitag, 10. Mai 2019, fiel der Startschuss für ein besonderes Sozialprojekt der Pfarrei. Nach mehreren Monaten der Vorbereitung wurde die „Wohngemeinschaft Stern“ an der Seestrasse mit der kirchlichen Segnung durch Diakon Matthias Westermann offiziell eröffnet.

Finanzen für Personal, Vergabungen und ein Sozialprojekt

Wohnprojekt Stern Katholische Kirche Küsnacht Erlenbach Sozialprojekt
Wohnprojekt Stern

Was am Anfang nur eine Idee und eine Absichtserklärung war, konnte nun erfolgreich realisiert werden. Die Entstehungsgeschichte dieses Sozialprojektes ist schnell erzählt. Vor einigen Jahren sassen Verantwortliche der Pfarrei zusammen. Sie machten sich Gedanken darüber, welche Projekte die Pfarrei aufgrund der guten Finanzlage der Kirchgemeinde realisieren könnte. Diese Gruppe empfahl der Kirchenpflege im Bereich des Personals, der Vergabungen, sowie mit einem innovativen sozialen (Wohn-)Projekt in der Gemeinde zusätzliche Gelder in die Hand zu nehmen.

Die Verantwortung für das Sozialprojekt übergab man dem Pfarreirat. Dies natürlich, nachdem die Kirchgemeinde diesen Vorschlägen zugestimmt hatte. Pfarreiratspräsident Andreas Matthaei und Pfarreiratsmitglied Claudio Agazzi erarbeiteten gemeinsam mit Sozialarbeiter Marcio Mailer ein Konzept für eine Wohngemeinschaft. Diese soll Menschen aus der Pfarrei in schwierigen Lebenssituationen eine Unterkunft bieten.

Das Innern des Wohnhauses Katholische Kirche Küsnacht Erlenbach Sozialprojekt
Das Innern des Wohnhauses

Ideen gab es genug. Doch leider fehlte die passende Liegenschaft. Ein glücklicher Zufall sollte dies ändern. Vor wenigen Monaten wurde der Kirchgemeinde ein ganzes Haus an der Seestrasse, befristet auf drei Jahre, zur Miete angeboten. Die Kirchenpflege stimmte dem Mietvertrag zu. Nun ging es daran das Projekt zu konkretisieren. Die Liegenschaft war neu saniert und musste eingerichtet werden. Man entschied sich, einen Teil der Räume auszustatten und andere frei zu lassen, um für die verschiedensten Anfragen bereit zu sein.

Ohne Freiwilligenarbeit ist ein Sozialprojekt kaum umsetzbar

Interessierte Besucher Katholische Kirche Küsnacht Erlenbach Sozialprojekt
Interessierte Besucher

Zahlreiche Stunden Freiwilligenarbeit wurden investiert. Claudio Agazzi organisierte Möbel und Bilder. Andreas Matthaei kümmerte sich um technische Details. Beide setzen sich sehr für dieses Projekt ein und sind froh, dass die Phase der Vorbereitung beendet ist und es nun ernst wird. Warum sich beide engagieren? Andreas Matthaei ist es wichtig, dass Personen in einer Notlage geholfen werden kann. Eine gute finanzielle Ausstattung einer Kirchgemeinde ist für ihn auch Verpflichtung, etwas für Ärmere zu tun. Für Claudio Agazzi steht vor allem der Dienst der Kirche am Nächsten im Vordergrund. Es ist Zeichen gelebten Glaubens, so Agazzi, sich an den konkreten Bedürfnissen der Menschen zu orientieren. Dazu gehört eben auch Wohnraum, gerade in einer schwierigen Übergangssituation.

Die Segnung des Wohnhauses Matthias Westermann Katholische Kirche Küsnacht Erlenbach Sozialprojekt
Die Segnung des Wohnhauses

So war der Tag der Einsegnung eine willkommene Gelegenheit für Mitarbeiter, Kirchenpfleger und Gäste das Haus zu besuchen und erste Eindrücke zu gewinnen. Kirchenpflegepräsident Louis Grosjean, der von Anfang an von diesem Projekt begeistert war, zeigte sich sehr zufrieden. Nun gilt es, so Sozialarbeiter Marcio Mailer, das Haus mit Leben zu füllen. Für Anfragen und Informationen ist er jederzeit zu sprechen.

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