
Im Jahr 325 ereignete sich in Nizäa, der heutigen Türkei, Entscheidendes:
Bischöfe aus der ganzen damals christianisierten Welt (der ganzen bewohnten Erde, also der Oikoumene) trafen sich auf Einladung von Kaiser Konstantin, um miteinander die Grundlagen des noch jungen christlichen Glaubens zu beraten und zu beschließen. Noch heute bilden die Beschlüsse dieses Konzils die Ankerpunkte christlicher Theologie – und zwar über die Konfessionsgrenzen hinweg.
Grund genug also, im Jahr 2025, 1.700 Jahre später, Fragen zu stellen:
• Was ist damals eigentlich geschehen?
• Welche Weichen für das Christentum wurden dort gestellt?
• Wie lief so ein Konzil ab und wie würde es heute vonstatten gehen?
• Welche Beschlüsse sind für uns noch heute relevant?

Die Konzilsväter berieten über Themen wie ein gemeinsames Osterfestdatum und über die Gottheit Christi. Letzteres klingt kompliziert, legt aber den Grundstein für das heutige Verständnis der Trinität.
Nicht zuletzt hat das Konzil von Nizäa 325 den Grundstein für das sogenannte Große Glaubensbekenntnis, das Nizäno-Constantinopolitanum, gelegt, das beim Konzil von Konstantinopel 381 seine heute immer noch viel verwendete Form erhielt. Es ist ein Glaubensbekenntnis, das wir trotz der unterschiedlichen Konfessionszugehörigkeit gemeinsam beten und bekennen können.
• Wie bekennen wir heute unseren Glauben?
• Woran glauben wir?
• Wie wollen wir dieses Bekenntnis in die Welt tragen?
Dienstag, 30. September um 19 Uhr im Pfarreizentrum
All das sind Fragen, die wir ausgehend vom Jubiläum des Konzils von Nizäa bedenken wollen und laden deshalb am 30. September 2025 ins Pfarreizentrum Küsnacht um 19: 00 Uhr ein um diesen Fragen nachzugehen. Es wird eine historische Einführung, einen spirituellen Impuls und ein anschliessendes Abendgebet geben.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme.