Gedenktag Crans Montana Geschrieben am

Am 9. Januar um 14 Uhr läuten die Kirchenglocken der Schweiz und mit einer Schweigeminute wird den Opfern und den betroffenen Familien gedacht.

Bischof Joseph Maria wendete sich bereits am Neujahrstag an die Betroffenen:
„Immer noch richten sich alle unsere Augen und Gebete nach Crans-Montana. Stunden des Bangens und Hoffens. Hilflosigkeit und die verzweifelte Suche nach Angehörigen, vielen Jugendlichen, treiben ihre Eltern und Familien fast in den Wahnsinn. Auf diese Verzweiflung können wir kaum antworten. Was soll man sagen? Wir versuchen, im Gebet unsere Hoffnungen zu formulieren und einander stützend zu tragen.“

Bischof Joseph Maria betet für alle:
„Heute früh habe ich in der Eucharistiefeier für alle Menschen, die direkt oder indirekt vom Horrorbrand in Crans-Montana betroffen sind, gebetet: Todesopfer, Verletzte, Angehörige, Ärzte, Pflegende, Rettungsdienste, Sicherheitskräfte, Behörden, Helfende, für den ganzen Wallis. Ich möchte nur schweigend beten und hoffen, dass die gelebte Solidarität das immense Leid etwas lindern kann.“

Diese Katastrophe hat unser Land tief erschüttert. Mit diesem Gedenktag setzt die Schweiz ein  Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität.

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