Funtastic

Funtastic improvisiert mit Plan B und begeistert Geschrieben am

Waren bis anhin hohe Musikalität und herzerfrischende Komik die Kennzeichen der Konzerte von funtastic, kam nun eine ganz neue Eigenschaft zum Vorschein: Nämlich das Improvisationstalent der jungen Leute. Und dies war gefordert, musste doch wenige Tage vor den Aufführungen der krankheitsbedingte Ausfall von Vanessa Joy Wunderli verkraftet werden.

Funtastic überzeugt trotz erschwerter Bedingungen

Singen, Tanzen und vieles mehr
Singen, Tanzen und vieles mehr

Auf Wunderlis Schultern ruhte in den vergangenen Jahren all das, was mit Comedy und Theater zu tun hatte. Zudem ergänzte ihre tragende Singstimme auch die anspruchsvoll arrangierten Gesangsteile. Wo andere vielleicht das Konzert abgesagt hätten, zeigte die Mannschaft um Jugendarbeiter Dominik Dozza Nerven und Improvisationstalent. Kurzerhand wurde ein „Plan B“ erarbeitet und auf die Bühne gebracht, welcher den Vergleich mit den Konzerten der letzten Jahre nicht zu scheuen brauchte.

Vinzenz Lüthi in seiner Rolle als Moderator
Vinzenz Lüthi in seiner Rolle als Moderator

Wesentlichen Anteil daran hatte Vinzenz Lüthi, der in die Bresche sprang und als Moderator mit Charme und Witz durch die musikalische Zeitreise unter dem Motto „Weisch no?“  führte. War ihm anfänglich noch Nervosität anzumerken, wuchs er von Minute zu Minute in seine Rolle hinein, interagierte souverän mit dem Publikum und war spätestens zur Halbzeitpause, nach einer originellen und schweisstreibenden Elvis-Parodie, der Liebling des Publikums. Endgültig gewann er die Herzen des Publikums, als er Erinnerungen aus der Jugendzeit offenbarte, einer Zeit ohne Mobiltelefon und Internet, als man seiner Liebsten noch Briefe schrieb und selbst aufgenommene Kassetten überreichte.

„Das Aushängeschild der Pfarrei“

Fun, Fun & Fun
Fun, Fun & Fun

Für die Sängerinnen und Sänger galt das Gleiche. War am Samstag die Anspannung aufgrund der besonderen Situation noch greifbar zu spüren und der eine oder andere unsichere Ton zu hören, fanden sie am Sonntag zur gewohnten Stärke zurück und wurden vom Publikum immer wieder mit Zwischenapplaus und am Ende mit „Standing Ovations“ belohnt. Dieser Applaus galt nicht nur den Sängern und Sängerinnen für ihre Gemeinschaftsleistungen und erfrischende Soloauftritte, der Band und dem neu dazugekommenen kleinen Orchester, sondern auch der Truppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich im Service, im eigens aufgebauten Bar-Wagen und in der Küche vorbildlich engagierten. Zurecht bezeichnete am Ende Diakon Matthias Westermann das Engagement der jungen Leute als Aushängeschild der Pfarrei und drückte seinen Respekt für die monatelange Vorbereitung dieses gelungenen Events aus.

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